Musik
Mein persönlicher Soundtrack
Musik ist für mich mehr als nur Hintergrundrauschen. Sie ist Ausdruck, Handwerk und Experimentierfeld zugleich. Hier erfährst du, wie ich Töne jage – ob analog an der Saite oder digital mit KI.
Roadtrip durch meine Soundwelt Wähle eine Station aus meiner musikalischen Reise:
- 📜 Mein Equipment – Von 60er-Jahre Legenden und Dachboden-Funden.
- 🎸 Autodidakt-Life – Vom Kampf mit den Saiten und dem „Leben dazwischen“.
- 📸 Stage-View – Konzertfotografie & meine Highlights auf YouTube.
- 🤖 Future-Sound – KI als Instrument: Die neue industrielle Revolution.
- 🎧 Hörprobe – Direkt zu meinen KI-generierten Tracks.
Meine Begleiter
Das Equipment
Die „Donovan-Gitarre“ (1960er Jahre)
Ein Stück Zeitgeschichte
Diese Gitarre ist weit mehr als nur Holz und Saiten. Sie stammt aus den 1960ern und wurde ursprünglich bei Musik Börth in Saarbrücken gekauft.
Doch ihre Geschichte bei mir hat zwei Kapitel:
- Der Strandvibe: Die Legende besagt, dass kein Geringerer als der Folk-Sänger Donovan auf genau dieser Gitarre am Strand von St. Tropez gespielt hat. Ein Mythos, der bei jedem Anschlag mitschwingt.
- Das Keller-Dasein: Jahrelang war sie meine treue Begleiterin, bis das Leben dazwischenkam. Ein Umzug und die wunderbare, aber intensive Zeit, in der meine Kinder klein waren, ließen die Gitarre für Jahre in den Keller wandern. Die Kinder brauchten einfach mehr Aufmerksamkeit als die sechs Saiten.
- Die schmerzhafte Wiederentdeckung: Als ich sie nach Jahren wieder ans Licht holte, bot sich ein trauriger Anblick: Die Saitenspannung war über die Zeit zu groß für die Konstruktion mit der „fliegenden Brücke“. Der Hals hatte sich komplett gelöst.
- Die Rettung: In einem aufwendigen Prozess wurde sie von meinem Freund und damaligen Arbeitskollegen JC, einem begnadeten Gitarristen und Freizeit-Luthier (Gitarrenbauer), restauriert – von der Rekonstruktion des Halses als Set-Neck, über den Umbau der Brücke bis hin zum neuen Logo, einem Gibson-Plektrum direkt aus der Gibson-Factory.
- Das Comeback: Anstatt sie aufzugeben, wurde sie gerettet. Heute ist sie restauriert, hat ein Gibson-Plektrum als neues Logo und einen Klang, den keine neue Gitarre der Welt imitieren kann.
Fender Squier Strat (HSS)
Der vielseitige Klassiker
Für die elektrischen Momente oder zum leisen Üben greife ich zu meiner Squier Stratocaster im zeitlosen Sunburst-Finish. Dank der HSS-Bestückung (Humbucker am Steg für ordentlich Druck und zwei Single-Coils für den typischen Strat-Sound) ist sie mein Allrounder. Ob bluesige Leads oder kräftige Rock-Riffs – sie ist das moderne Gegengewicht zu meinen Akustik-Schätzen.
Die DiMauro (1930er Jahre)
Ein Wunder vom Dachboden
Diese Gitarre ist das älteste Stück in meiner Sammlung. Eine echte DiMauro aus den 30er Jahren.
- Das Schicksal: Sie lagerte jahrzehntelang unbeachtet auf einem Dachboden. Die Zeit und die Temperaturschwankungen hinterließen tiefe Spuren: Ein gefährlicher Riss bildete sich direkt am kritischen Übergang zwischen Korpus und Hals.
- Die Rettung: Auch hier bewies JC (mein ehemaliger Kollege und „Gitarren-Flüsterer“) sein ganzes Können. Er rettete das instabile Instrument und machte es wieder bespielbar. Wer diese Gitarre heute hört, hört den Geist des Jazz-Manouche und die Handwerkskunst des frühen 20. Jahrhunderts.
Der Weg des Autodidakten
Learning never stops
Ich bringe mir das Gitarrespielen selbst bei. Ohne strengen Lehrer, dafür mit viel Neugier, Ausdauer und einer ordentlichen Portion Frustresistenz.
- Warum Autodidakt? Für mich bedeutet es die Freiheit, genau das zu spielen, was ich gerade fühle. Keine festen Lehrpläne, sondern die pure Lust am Ausprobieren.
- Der „Endgegner“ Barré-Akkord: Wie wohl jeder Anfänger habe ich am F-Dur-Barré fast verzweifelt. Man drückt und kämpft, aber es klingt trotzdem nur dumpf. Es ist dieser eine Moment, in dem man lernt, dass Kraft nicht alles ist, sondern die Technik den Ton macht. Wenn der Akkord dann das erste Mal sauber klingt, ist das ein echter Durchbruch. Haben die Finger es erst einmal gelernt, fragt man sich später, warum einem das eigentlich so schwer gefallen ist.
- Wenn das Leben dazwischenkommt: Es gibt keine lineare Lernkurve. Mal sind es der Job, mal familiäre Verpflichtungen oder einfach der ganz normale Alltagswahnsinn, der die Gitarre für Wochen oder Monate in in den Hintergrund zwingt.
- Der „schmerzhafte“ Wiedereinstieg: Nach solchen Pausen merkt man eines sofort: Die mühsam erarbeitete Hornhaut auf den Fingerkuppen ist weg. Der Wiedereinstieg ist dann wortwörtlich schmerzhaft, aber das Gefühl, wenn die Finger wieder flüssig über die Saiten gleiten, entschädigt für jedes Ziehen in den Spitzen.
Meine digitalen Mentoren: Heute ist das Wissen nur einen Klick entfernt. Ich nutze eine Mischung aus Klassik und Moderne:
- YouTube: Meine unendliche Quelle für Tutorials.
- Apps: Ohne Tools wie Ultimate Guitar Tabs & Chords oder Fender Play wäre mein Fortschritt nicht derselbe. Sie sind wie geduldige Lehrer, die immer Zeit haben, wenn ich sie brauche.
Musik sehen
Hinter der Kamera & auf YouTube
Musik ist ein Erlebnis für alle Sinne. Wenn ich nicht selbst spiele, fange ich die Energie oft im Fotograben oder aus der Videoperspektive ein. Es ist die Jagd nach dem perfekten Moment – dem Zusammenspiel aus Licht, Schweiß und purer Emotion auf der Bühne.
Konzertdokumentation & Emotionen
Über viele Jahre habe ich die Jahreskonzerte der Musikschule Sulzbach/Saar gefilmt. Das ist eine ganz eigene Herausforderung: Man dokumentiert nicht nur Töne, sondern den Stolz der Schüler, die Hingabe der Lehrer und die Entwicklung junger Talente über die Zeit. Es geht darum, die Nervosität vor dem ersten Ton und die Erleichterung nach dem Applaus so einzufangen, dass man sie auch Jahre später noch im Video spüren kann.
👉 Beispiel meiner Arbeit: Musikschule Sulzbach
Mein YouTube-Kanal (@SaschaV313)
Auf meinem Kanal teile ich Technik-Geschichten und Konzert-Highlights. Es ist mein digitales Archiv für alles, was mich musikalisch fasziniert.
- Highlight: David Garrett in Luxemburg: Das Konzert von David Garrett war ein technischer und emotionaler Rausch. Die unglaubliche Dynamik seiner Performance zusammen mit einer komplexen Lichtshow in einem Video zu bündeln, erfordert vollen Fokus. Wenn Bild und Ton am Ende im Schnitt perfekt verschmelzen, ist das für mich genauso befriedigend wie ein sauber gespielter Song auf der Gitarre.
👉 Video: David Garrett in Luxemburg
KI in der Musik
Evolution statt Revolution
Hier verlassen wir die Welt des Holzes und der Saiten und tauchen in die Zukunft ein. Für mich ist Künstliche Intelligenz nicht das Ende der Kreativität, sondern ihr nächster großer Sprung – vergleichbar mit der Industriellen Revolution.
Damals ermöglichten Maschinen Dinge, die vorher unvorstellbar oder nur einer kleinen Elite vorbehalten waren. Heute bricht die KI die Barrieren der Musikproduktion auf. Sie ist für mich der logische nächste Schritt: Ein Werkzeug, das die „Demokratisierung der Musik“ vollendet und es jedem ermöglicht, seine inneren Melodien in einer präsentablen Form in die Welt zu tragen.
Das Werkzeug macht nicht die Kunst – der Mensch tut es
Es gibt eine hitzige Debatte: Ist es noch „echte“ Musik, wenn ein Algorithmus hilft? Ich bin überzeugt: Ein Klavier schreibt keine Sonate und ein Pinsel malt kein Porträt. Es ist immer der Mensch, der das Werkzeug führt, die Vision vorgibt und die Emotion hineinhaucht. Die KI ist mein modernes Orchester, mein digitaler Bandkollege.
Mein digitales Labor
Ich experimentiere mit verschiedenen Plattformen, um die Grenzen des Machbaren auszuloten. Jedes Tool hat dabei seine ganz eigene Stärke:
- Suno AI: Mein Allrounder für komplette Songs. Es versteht komplexe Texte und Genres unglaublich gut und liefert oft verblüffend emotionale Ergebnisse.
- Flow Music (Google): Googles experimenteller Ansatz, der es erlaubt, Musik durch interaktive „Flows“ und Sprachbefehle fast wie ein Produzent zu steuern.
- ElevenMusic (ElevenLabs): Der Neuzugang in meinem Setup. Hier liegt der Fokus auf „Studio-Grade“ Audio und der Möglichkeit, den Output durch eigene „Finetunes“ exakt an den persönlichen Stil anzupassen.
- Udio: Bekannt für seine hohe Audioqualität und die Fähigkeit, Gesangsparts sehr realistisch und nuanciert zu gestalten. Ideal, wenn es auf die feinen Details ankommt.
KI ersetzt für mich nicht das Gefühl in den Fingerspitzen auf meiner alten DiMauro – sie ist die Erweiterung meines kreativen Horizonts.
Hör die die Ergebnisse meiner KI-Experimente an
Besuch mein Profil auf Suno: https://suno.com/@saschav313
Meine Lieblings-Songs:
Eine Auswahl meiner “Alben”:
Bei Interesse kannst Du gerne meinem Invitation-Link folgen!
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Meine Lieblings-Songs:
Bei Interesse kannst Du gerne meinem Invitation-Link folgen.
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Meine Lieblings-Songs:
Bei Interesse kannst Du gerne meinem Invitaion-Link folgen
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Meine bisher veröffentlichten Songs: